Das Leben auf heiligen Inseln

„Es gibt Tage, da kann ich den Damm zur geschäftigen Welt der Arbeit und der menschlichen Beziehungen nicht überqueren.

Die Flut der Sorgen bricht über mich herein und ich habe weder ein Boot noch die Stärke, hinüberzugehen. Ich bin entmutigt, geängstigt, alles ist kalt und gefährlich.

An Tagen wie diesen muss ich verweilen auf der Heiligen Insel meines Herzens. Allein muss ich sein bei Gott, wo ich dem Meer meiner Sorgen nur lausche. Ich bewältige sie nicht und bin nicht in ihnen!

Das Meer ist herrlich, wenn es Grenzen hat. Dann sehe ich seine Schönheit, höre seinen gleichmäßigen Rhythmus und bewundere gar seine Macht.“

Verfasser unbekannt